Zwergschnauzer Welpen mit Elterntier

Zwergschnauzer Welpen


Zwergschnauzer Welpen sind sehr robuste und familiäre Hundewelpen, die mit einer liebevollen, strengen Erziehung und die Konsequenz aufgezogen werden sollten. Es ist ein Hund mit vielen Mehrwerten. Wenn du auf der Suche nach einem anpassungsfähigen Vierbeiner bist, so kann deine Entscheidung für ein neues Familienmitglied durchaus auf einen Zwergschnauzer Welpen fallen.

Steckbrief: Zwergschnauzer

Ursprungsland: Deutschland
FCI-Gruppe: 2 - Pinscher und Schnauzer
Größe (Widerristhöhe): Rüde: 30 – 36 cm / Hündin: 30-35 cm
Gewicht: Rüde: 5,4 – 9,1 kg / Hündin: 5,4 – 7 kg
Alter: ca. 14 Jahre
Verwendung: Haus- und Begleithund
Für Wohnung geeignet: Ja
Fellpflege: pflegeleicht
Lässt sich einfach erziehen: Ja
Kommt gut mit anderen Hunden zurecht: Ja
Braucht viel körperliche Betätigung: Ja
Als Wachhund geeignet: Nein

Zwergschnauzer Welpen kaufen – der Preis

Der Zwergschnauzer gehört zu den beliebtesten Hunderassen. Der ansprechende Farbenmix, die spannenden Wesenszüge sowie die familiäre Ausrichtung, ermöglichen es, dass der Hund für eine Reihe von Besitzern geeignet ist. Grundsätzlich liegen die Preise für einen Welpen vom Züchter zwischen 1.200 € bis 1.500 €. Der tatsächliche Preis ist jedoch von den Eltern abhängig und von der Gegebenheit, ob du den Hund später ebenso für die Zucht einsetzen möchtest.

Rechne außerdem mit Kosten für eine Welpen-Erstausstattung. Zu dieser Grundausstattung gehören:

  • Welpenfutter (am besten den Züchter fragen, welches Futter der Hund gewöhnt ist)
  • Snacks
  • Bett und Hundedecken
  • Leine und Halsband oder ein Geschirr
  • Futter- und Wassernapf
  • Spielzeug
  • eine Transportbox für den Tierarzt
  • Notfallapotheke
  • Bürste

Zwergschnauzer Welpen – Herkunft und Geschichte

Der Zwergschnauzer gehört gemeinsam mit den Zwergpinschern zu der Gruppe der Pinscher und Schnauzer. Früher bildeten diese Hunde den größten Bereich an Arbeitshunden in Mitteleuropa. Vor allem in Deutschland waren die Hunde sehr beliebt bei fahrenden Händlern oder auch Kutschern. Vor allem die Fuhrleute brauchten verlässliche Hunde, die robust waren.

Die Ahnen der heutigen Schnauzer und Pinscher galten zudem als sehr widerstandsfähig. Nachdem Ende der täglichen Fahrten, hatten die Hunde jedoch noch einiges zu tun, denn im Stall mussten sie dann die Pferde bewachen und übernahmen die „Ungezieferreinigung“, in dem sie sich beispielsweise dem Vertreiben der Ratten annahmen. Ab circa 1870 begann man die entsprechende Rasse näher auch züchterisch zu differenzieren. Hierzu gehörten beispielsweise die sogenannten Größen- und Farbschläge sowie die verschiedenartigen Größen. Langläufig gibt es immer wieder das Gerücht, dass Schnauzer eng mit den Terriern verwandt sind, dieses Gerücht bewahrheitete sich jedoch nicht. Hierzu wurde eine umfassende Genanalyse unternommen, in der man 13.000 Hunde durch ein großes Team an Genetikern untersuchte. Aus den damalig bestehenden rauhaarigen Exemplaren formte man die Hundegruppe der Schnauzer.

Historiker gehen heute davon aus, dass es bereits lange vor 1800 noch eine kleinere Schnauzer-Variante gegeben hat, die höhergestellte Damen nutzten. Sie waren kleine treue Weggefährten für die Frau. Man nimmt an, dass die heutigen Zwergpinscher bzw. Affenpinscher auf diese sehr kleinen Rassen züchterisch zurückzuführen sind. Josef Berta forcierte die Anerkennung der einstigen Pinscher- und Schnauzer-Szene in den Jahren 1895 sowie 1921. Die offizielle Anerkennung wurde jedoch erst im Jahr 1955 tatsächlich durchgeführt. Bereits im Jahre 1895 förderte man im einst gegründetem Pinscher-Schnauzer-Club die Zucht und Herausbildung des Zwergschnauzers als Begleit- und Familienhund. Diesen Club gibt es bis heute. Aktuell zählt er ca. 13.000 Mitglieder und Liebhaber der Hunderassen. In Deutschland werden rund 1.000 Zwergschnauzer Welpen im Jahr gezählt. 2020 war dies Hunderasse im Übrigen in den USA die beliebteste Hunderasse.

Grundsätzlich ist der Zwergschnauzer sehr eng mit dem Pinscher verwandt. Der einzige gravierende Unterschied ist die gebotene Fellstruktur der Hunde. Früher sah man den Schnauzer beispielsweise nicht als eigenständige Rasse an. Vielmehr galten diese Hunde lediglich als eine Unterart.

Der Zwergschnauzer ist heutzutage nur eine von drei Varianten. Man unterscheidet heute den Zwerg-, den Mittel- und den Riesenschnauzer.

Wesen und Charakterzüge

Wenn du dich für einen Zwergschnauzer interessierst, wirst du schnell feststellen, dass es sich bei dieser Hunderasse, um einen besonders freundlichen, loyalen und vor allem intelligenten kleinen Hund handelt. Zudem gelten diese Hunde als anhänglich und überaus familienfreundlich. Das charmante und selbstständige Wesen des Hundes, sorgt dafür, dass diese Rasse in Deutschland zu einer der 25 beliebtesten Hunderassen gehört. Trotz des treuen und lustigen Wesens sind die Hunde mit einem agilen und eigenständigen Gemüt versehen.

Wenn du Bedenken aufgrund eines Kindes haben solltest, so sei dir versichert, dass diese Hunderasse als überaus kinderfreundlich gilt. Ein Zwergschnauzer ist ein guter Familienhund, der mit viel Geduld auch deinen turbulenten Alltag erträgt. Neben ihrer robusten Art überzeugen sie vor allem mit Vielseitigkeit und einem cleveren Auftreten. Der Hund liebt es im Mittelpunkt zu stehen und den umliegenden Besitz zu erkunden. Das wahre Energiebündel ist jedoch Fremden gegenüber zurückhaltend, scharfsinnig und zumindest in der ersten Zeit misstrauisch gegenüber.

Zwergschnauzer Welpen – die Erziehung

Der Zwergschnauzer ist für seine agile und unerschrockene, jedoch auch scharfsinnige Art bekannt. Dieser Hund kann spielend einfach über Stunden toben und liebt es im Mittelpunkt der Kinder zu sein. Lange Spaziergänge sowie Wanderstrecken sind für den Hund ebenso ideal. Sollten nur kürzere Gassirunden möglich sein, so ist das auch keine Problemstellung. Diese Hunderasse gilt als besonders anpassungsfähig, sodass sich der Hund sowohl in einer kleinen Stadtwohnung eines alleinstehenden Menschen sowie in einem Haus bei älteren Leuten wohlfühlt.

Da der Hund es liebt im Mittelpunkt der Familie zu sein, kann ein Zwergschnauzer auch als einfacher Familienhund ein zu Hause finden. Da die Hunde sehr genügsam sind, kann man auch einem Hundeanfänger einen solchen Hund empfehlen. Der Wille zu einer konsequenten Erziehung muss jedoch gegeben sein. Da der Hund Fremden gegenüber zunächst erst einmal misstrauisch und vorsichtig ist, wird er oftmals als ein kleiner Kläffer verschrien grundsätzlich weisen sie jedoch nur eine hohe Aufmerksamkeit auf und haben den Drang zum Warnen.

Zwergschnauzer – Erscheinungsbild und Aussehen

Zwergschnauzer Welpe sitzt im Gras
Zwergschnauzer Welpe sitzt im Gras.

Der Zwergschnauzer präsentiert sich als variantenreiche Hunderasse. Im Verlauf der Rasseevolution haben sich 4 Farbmodelle bei den Züchtungen durchgesetzt.

(1) Der rein schwarze Zwergschnauzer: Diese Farbvariante weist eine dicke schwarze Unterwolle auf. Helle Applikationen, beispielsweise am Kopf, an den Läufen oder an der Brust sind hingegen unerwünscht

(2) Der Pfeffer-Salz farbene Hund: Der Farbverlauf ist gleichmäßig verteilt und die gebotene Pfefferung ist in mittleren Farbnuancen zu finden. Die Farbnuancen sind in den Farben Silbergrau oder auch Eisengrau existent. Auch hier sind deutlich hellere Abzeichen nicht erwünscht.

(3) Der schwarz-silberne Zwergschnauzer: Das Deckhaar dieser Hunde ist schwarz und auch die Unterwolle besticht in einem tiefen schwarz. Zudem kann man weiße Abzeichen im Augenbereich erkennen und auch in anderen Bereichen des Hundes

(4) Der rein weiße Zwergschnauzer

Zwergschnauzer – Auslauf und Pflege

Zwergschnauzer gehören zu den weltweit beliebtesten Hunden. Ein Grund hierfür ist sicherlich auch das handliche Format der Hunderasse. Hierdurch können Zwergschnauzer auch in kleineren Wohnungen gehalten werden. Hundebesitzer sollten jedoch nicht vergessen, dass auch dieser Hund einen Bedarf an Bewegung hat und sich bewegen möchte. Aktivitäten, wie Joggen oder auch Rad fahren bzw. Ausflüge auf den Hundespielplatz gehören hier zu beliebten Halteraktivitäten. Wenn diese Parameter gegeben sind, kann auch ein Zwergschnauzer gut in einer Wohnung gehalten werden.

Der Zwergschnauzer hat ein längeres, raues Deckhaar sowie eine dichte und feste Unterwolle. Zur Pflege eines solchen Hundes gehört das mehrmalige Scheren und Trimmen im Verlauf des Jahres. Um eine geeignete Pflegevariante zu finden, ist dringend der Gang zum Hundefriseur empfohlen.

Zwergschnauzer Welpen – typische Erkrankungen

Der Zwergschnauzer gilt in Summe als gesundheitlich robuste Hunderasse. Erblich bedingte Krankheitsbilder können dennoch Diabetes, Augenerkrankungen, Blasensteine, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Schnauzer-Komedo-Syndrom oder auch Augenerkrankungen sein. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei ca. 14 Jahren.

Fazit

Ein Zwergschnauzer ist ein humorvoller Begleiter, der eine liebevolle Strenge in der Erziehung benötigt. Als geborene Familienhunde, die das Rudel im Blick haben, sind sie auch mit Kindern kompatibel. Als Rassehunde mit langer Tradition können sich Zwergschnauzer Welpen vom Preis zwischen 1.200 € bis 1.500 € befinden. Für diese Investition erhältst du jedoch einen treuen und ganz besonders aufgeweckten Weggefährten, der dich beschützt und auf dich achtet.


Die häufigsten Fragen zu Zwergschnauzer Welpen:

Wie ist der Preis für einen Zwergschnauzer Welpen?

Der Zwergschnauzer gehört zu den beliebtesten Hunderassen im weltweiten Vergleich. Grundsätzlich sollte man bei dem Kauf von einem Zwergschnauzer Welpen zwischen 1.200 bis 1.500 Euro einkalkulieren. Der Preis kann von den Eltern her beeinflusst werden. Hier sind die Maßgaben die Showerfolge der Elterntiere und deren hieraus entstehende Bewertungen. Wenn du mit deinem Zwergschnauzer später selbst in die Züchtung gehen möchtest, dann kann es unter Umständen passieren, dass ein entsprechender Aufschlag möglich ist.

Wie ist das Wesen eines Zwergschnauzers?

Das Wesen des Zwergschnauzers ist vor allem beschützend. Er ist sehr territorial ausgerichtet und besonders wachsam. Aufgrund seiner persönlichen Gegebenheiten ist er Dritten gegenüber zunächst sehr zurückhaltend, vorsichtig und argwöhnisch. Da diese Hunderasse familienfreundlich ist, kann man ihn auch zusammen mit Kindern haben. Generell ist diese Hunderasse nicht aggressiv.

Wesensmerkmale von einem Zwergschnauzer Welpen auf einen Blick: • Territorial ausgerichtet • Wachsam und vorsichtig • Aufgeschlossen und freimütig • freundlich • treu

Wie groß ist ein Zwergschnauzer?

Zwergschnauzer sind kleine Hunde, die sich ausgezeichnet als Begleithunde anbieten und treu an der Seite ihres Besitzers verbleiben. Im Durchschnitt werden Rüden und Hündinnen zwischen 30 bis 35 cm.

Ist ein Zwergschnauzer Welpe gut zu erziehen?

Zwergschnauzer sind niedliche und treue Wegbegleiter auf vier Pfoten. Eine konsequente, liebevolle und auch geduldige Erziehung ist der Schlüssel für einen gut erzogenen Zwergschnauzer. Eine solide Grundausbildung sind jedoch dennoch dringend zu empfehlen, damit es nicht auch zu grundsätzlichen Problemen im Familienkonstrukt kommt. Mit der Hundeausbildung sollte aufgrund dessen bereits mit den Welpen begonnen werden.

Wie ist das Gewicht eines Zwergschnauzer?

Ein Zwergschnauzer ist ein kleiner Hund. Im Durchschnitt beträgt das Gewicht des Hundes zwischen 4-8 kg.

Braucht ein Zwergschnauzer viel Auslauf?

Zwergschnauzer Welpen sind keine Hunde, die sich für Besitzer eignen, die nicht mehr gut zu Fuß sind, da sich diese Hunderasse über abwechslungsreiche Spaziergänge und Ausflüge auch schon als Welpen sehr freut. Eine gewisse Agilität sollte bei dem Besitzer aufgrund dessen gegeben sein, um den Welpen auch gerecht zu werden. Hierüber solltest du dir bereits vor dem Kaufen eines Zwergschnauzers bewusst sein.