Deutscher Schäferhund Welpe liegt auf der Terasse

Schäferhund Welpen

Mein Partner mit der kalten Schnauze


Treu, gehorsam und intelligent. Schäferhunde haben gerade in Deutschland eine lange Tradition, ob als Polizeihund, Wachhund, Serienstar oder Familienhund. Doch was kommt beim Kauf eines Welpen auf dich zu? Wir sagen es dir.

Schäferhunde zählen zu den bekanntesten und beliebtesten Hunden und jeder kennt Kommissar Rex, Charlie oder den Film „Mein Partner mit der kalten Schnauze“. Wenn Du Dir einen Schäferhund Welpen kaufen möchtest, solltest Du jedoch wissen, dass Du Dir mit dieser Rasse auch eine Menge Verantwortung ins Haus holst.

Natürlich, jeder vierbeinige Mitbewohner, egal ob Hund, Katze oder Maus bedeutet Verantwortung, und doch macht es einen Unterschied, ob ein kleiner Chihuahua, eine Perserkatze oder ein Schäferhund Welpe einzieht. Wenn Du einen Schäferhund Welpen kaufen willst, dann kommt der meist nicht fix fertig erzogen, und es steckt gewiss Arbeit dahinter. Selbstverständlich wirst Du von der Treue und der Loyalität Deines Vierbeiners belohnt werden und gerade Schäferhund Welpen gelten als Hunde, die eine besonders enge Bindung zu ihrer Bezugsperson aufbauen.

Vom Schäferhund Welpen bis zum ausgewachsenen, adulten Schäferhund mit 30 Kilogramm bis 40 Kilogramm vergehen gut 1,5 Jahre und dein knuddeliger Welpe hat sich von einem tapsigen Baby zu einem mutigen Wachhund entwickelt. Jede Phase mit dem eigenen Hund ist etwas Besonders, und egal ob Welpe oder alter Hund, Tag für Tag gibt es sowohl für den Hund als auch für den Halter etwas Neues zu lernen und unzählige, kostbar Momente und Erlebnisse warten.

Steckbrief: Schäferhund

Ursprungsland: Deutschland
FCI-Gruppe: 1 – Hütehunde und Treibhunde
Größe (Widerristhöhe): 55 – 65 cm
Gewicht: 34 – 45 kg
Alter: 12 -13 Jahre
Verwendung: Begleit-, Schutz-, Dienst- und Blindenhund
Für Wohnung geeignet: Ja
Fellpflege: Mittel
Lässt sich einfach erziehen: Ja
Kommt gut mit anderen Hunden zurecht: Mittel
Braucht viel körperliche Betätigung: Ja
Als Wachhund geeignet: Ja

Schäferhund Welpen kaufen – der Preis

Bevor Du einen Schäferhund Welpen kaufst, solltest Du auf jeden Fall genügen Geld gespart haben, denn nicht nur der Kaufpreis von etwa 800 Euro bis 1.200 Euro kommt auf dich zu. Du solltest auch den Betrag für die ersten Tierarztbesuche, die Ausstattung und die Versicherung einplanen. Eine Haftpflichtversicherung ist gerade bei großen Hunden ein absolutes Muss, und auch eine Kranken,- und Operationsversicherung ist ratsam. Beim Hundewelpen kaufen denkt natürlich niemand an spätere Krankheiten oder Unfälle, doch gerade diese können Hundehalter in eine große Kostenfalle befördern. Mit einer ordentlichen Versicherung ist dies jedoch abgedeckt.

Weiter sollst Du beim Hundewelpen kaufen auf das kompetente Wissen eines Züchters vertrauen. Hier kannst Du Dir sicher sein, dass sowohl die Schäferhund Welpen, als auch die Elterntiere gesundheitlich untersucht und die Tiere gewissenhaft verpaart wurden. Vom Züchter erhältst Du stets einen Schäferhund Welpen, der mit den ersten Impfungen versehen wurde, gechippt ist, und über einen Stammbaum und Papiere verfügt. Auch wenn Dir selbst Papiere nicht so wichtig sind, sagen diese viel über die Genetik und die Erbanlagen Deines Schäferhund Welpen aus. Zudem solltest Du Dir immer vor Augen halten, dass Billighunde aus dem Ostblock und aus Hinterhöfen meist unter sehr miserablen und tierunwürdigen Verhältnissen produziert werden. Hier steht wirklich nur der Profit und nicht das Wohl der Tiere im Vordergrund.

Rechne außerdem mit Kosten für eine Welpen-Erstausstattung. Zu dieser Grundausstattung gehören:

  • Welpenfutter (am besten den Züchter fragen, welches Futter der Hund gewöhnt ist)
  • Snacks
  • Bett und Hundedecken
  • Leine und Halsband oder ein Geschirr
  • Futter- und Wassernapf
  • Spielzeug
  • eine Transportbox für den Tierarzt
  • Notfallapotheke
  • Bürste

Schäferhund Welpen – Herkunft und Geschichte

Schäferhund Welpen stammen von altdeutschen Hütehunden ab. Diese waren bereits im 19. Jahrhundert sehr beliebt und weit verbreitet. Bereits im Jahre 1899 wurde der Verein für Deutsche Schäferhunde gegründet und die Rasse optimiert und geplant gezüchtet. Bereits damals war das Ziel, eine Hunderasse zu schaffen, die leistungsfähig und ausdauernd sein sollte.

Damals wie heute wurden mit einem Schäferhund sogenannte „Werte“ assoziiert. Treu und folgsam und mit loyaler Intelligenz ausgestattet, so sollte der Hund sein, von dem der als Gründer dieser Rasse, Max von Stephanitz, so begeistert war. Sein dreijähriger Schäferhund Hektor von Linksrhein, den er in Horand von Grafrath umbenannte, der als erster Deutscher Schäferhund im Zuchtbuch eingetragen wurde. Zusammen mit seinem Bruder Luchs von Sparwasser und der Stammmutter Mari von Grafrath bildet er den Ursprung und die meisten deutschen Schäferhunde sind auf diese Blutlinie zurückzuführen.

Wesen und Charakterzüge

Schäferhund Welpen wachsen zu Wachhunden, Hütehunden und Schutzhunden heran. Sie werden begeistert in vielen öffentlichen Bereichen eingesetzt, da ihr Charakter und Wesen besonders ausgeglichen ist. Schäferhund Welpen sind sehr intelligent und aufmerksam und sind zudem leicht zu trainieren und zu führen. Schäferhund Welpen sind sehr belastbar und selbstsicher. Schon beim Schäferhund Welpen sollte daher mit einer konsequente, aber liebevollen Erziehung begonnen werden.

Geduld und eine ordentliche Portion Einfühlungsvermögen sind beim Schäferhund Welpen nötig, damit er sich als gutmütiges Tier entwickeln kann. Schäferhund Welpen sind sehr robuste Hunde und haben einen enorm hohen Bewegungsdrang. Neben ausgedehnten Spaziergängen und körperlicher Auslastung verlangt der Schäferhund auch nach geistiger Förderung, damit er stets ausgeglichen und motiviert bleibt. Bereits Schäferhund Welpen entwickeln einen großen Beschützerinstinkt.

Die adulten Hunde sind ausgezeichnete Wachhunde, die Haus und Hof stets gut beschützen. Dabei verlieren Schäferhund Welpen ihren Spieltrieb bis ins hohe Alter nicht und freuen sich auch mit 10 Jahren noch, wenn sie dem Ball oder dem Frisbee hinterher jagen dürfen. Schäferhunde sind zudem sehr anhänglich und ihrer Bezugsperson absolut treu und loyal gegenüber. Auf gravierende Veränderungen im Lebensumfeld reagieren Schäferhunde meist mit Trauer und Rückzug.

Schäferhund Welpen – die Erziehung

Wie bei allen Hunden steht auch bei Welpen dieser Rasse das Sauberkeitstraining an erster Stelle. Wenn Du mit Deinem Welpen alle zwei Stunden an die frische Luft gehst und ihm zeigst, wo er sich lösen kann, dann wird Dein Schäferhund ziemlich schnell stubenrein sein. Auch nach dem Schlafen, Spielen und Fressen solltest Du Deinem Welpen die Möglichkeit geben, sich im Freien zu erleichtern. Wenn Dein Welpe bei Dir einzieht ist es ratsam, dass Du Dir zumindest zwei Wochen Urlaub nimmst. So kann sich Dein Welpe eingewöhnen, den Tagesablauf erlernen, und ihr könnt auch mit dem Alleine-bleiben Training beginnen. Dies ist besonders wichtig, damit Dein Hund lernt, dass er, wenn er alleine zu Hause ist, nicht anhaltend bellen darf und bei jedem Geräusch anschlagen muss. So klappt es später auch mit den Nachbarn bedeutend besser. Wichtig im Training mit Schäferhunden ist auch die Leinenführigkeit und das Abrufen. bereits dein Welpe sollte die wichtigsten Kommandos erlernen und ein Welpenkurs ist immer ratsam. Gerade Schäferhunde sollten so früh als möglich sozialisiert werden, denn Rüden neigen häufig dazu, anderen Rüden skeptisch gegenüber zu stehen. Du kannst mit deinem Schäferhund sehr früh mit Agility, aber auch mit Obedience beginnen. Schäferhunde sind auch ganz toll bei Nasenarbeiten und lieben Suchspiele. Schäferhunde lassen sich auch ausgezeichnet zu Blindenhunden und Begleithunden ausbilden.

Schäferhund – Erscheinungsbild und Aussehen

Schäferhund Welpe
Was ist fein und liegt im Gras? Der Schäferhund Welpe.

Schäferhund Rüden erreichen eine Widerristhöhe von etwa 60 cm bis 65 cm und ein Gewicht von 30 kg bis 40 kg. Hündinnen werden meist nur 55 cm bis 60 cm hoch und wiegen zwischen 22 kg und 32 kg. Schäferhunde zählen somit zu den mittelgroßen Hunden und haben einen kräftigen und muskulösen Körper. Der typische Kopf eines Schäferhundes ist keilförmig und er besticht mit seinen dunkle, mandelförmigen Augen. Diese gelten als Inbegriff für Treue und Zuverlässigkeit.

Die Ohren des Schäferhundes stehen, laufen spitz zu und sind nach vorne gerichtet. Die Rückenlinie der Schäferhunde ist unterschiedlich. Als Modeerscheinung wurde in früheren Zeiten eine schräge Rückenlinie gezüchtet. Dies war aber Ursache für viele Krankheiten an den Hüften und Gelenken. Ursprünglich hatte der Schäferhund eine gerade Rückenlinie, und genau in diese Richtung wird heute von verantwortungsvollen Züchtern auch wieder hingearbeitet. Die Rute ist kräftig und buschig und wird in einem Bogen herabhängend getragen. Ist der Hund in Bewegung, wird auch die Rute angehoben.

Schäferhunde haben dichtes Deckhaar und eine dichte Unterwolle. Dadurch sind sie für jedes Wetter gerichtet und absolute Outdoor Hunde. Farblich gibt es Schäferhunde in vielen Varianten. Die Farben reichen von rot, braun, gelb bis hellgrau und oft haben diese Hunde schwarze Abzeichen. Die Nase des Schäferhundes ist jedoch immer schwarz.

Schäferhund – Auslauf und Pflege

Tägliche und ausgedehnte Spaziergänge sind ein Muss, aber für einen Schäferhund absolut nicht ausreichend. Schäferhund wollen spielen, trainieren und auch mit Intelligenzspielen geistig beschäftigt werden. Auch Dogdance und Zughundesport sind Beschäftigungen, die Hund und Herrchen gleichermaßen Spaß machen. Viele Hundehalter legen mit ihren Schäferhunden die Begleithundeprüfung ab und nehmen an zahlreichen Tournieren teil.

Wer sich mit seinem Hund noch intensiver beschäftigen möchte, der kann auch Therapiehund-Ausbildungen und Ausbildungen bei der Rettungsstaffel absolvieren. Bei allem Sport und Spiel solltest Du jedoch darauf achten, dass Welpen und Junghunde nicht zu stark belastet werden dürfen. Du solltest besonders auf Gelenke und Knochen achten, damit diese nicht vorzeitig zu stark abgenutzt werden. Hohe Sprünge und schnelle Richtungswechsel sind zu Beginn Tabu.

Bei Schäferhunden ist keine intensive Fellpflege nötig. Gelegentliches Bürsten, das der Hund selbst meist sehr genießt, ist absolut ausreichend. Die Krallen sollten von Zeit zu Zeit kontrolliert werden und bei Bedarf gekürzt werden. Sobald die Krallen beim Laufen auf den Fliesen zu hören sind, sind sie zu lang. Du kannst die Krallen selbst schneiden, Dein Tierarzt zeigt Dir garantiert gerne, wie Du dies am besten machst.

Auch die Zähne gehören regelmäßig kontrolliert. Schäferhunde, die ab und an Knochen zu kauen bekommen, sind weniger anfällig für Zahnstein. Solltest Du ein gerötetes Zahnfleisch erkennen, ist es ratsam, den Tierarzt aufzusuchen. Deinen Schäferhund musst Du nur im äußersten Notfall baden, es reicht, wenn der Hund von zeit zu Zeit im See oder Bach schwimmen darf.

Schäferhund Welpen – typische Erkrankungen

Zu den typischen Erbkrankheiten bei Schäferhunden zählen Hüftdysplasie – kurz HD, Ellbogendysplasie – ED, degenerative Myelopatie, das kongenitale Vestibularsyndrom und erbliche Formen der Pankreasinsuffizienz. Wenn Du Deinen Schäferhund Welpen von einem guten Züchter kaufst, dann sind die Elternteile auf diverse Erbkrankheiten getestet, und viele dieser Krankheiten sind zu einem gewissen Prozentsatz auszuschließen. Mit gesunder Ernährung, viel Liebe und Pflege erwarten Dich und Deinen Welpen viele gemeinsame und spannende Jahre.

Fazit

Schäferhunde sind tolle Wachhunde und Arbeitshunde, eignen sich aber auch hervorragend als Familienhunde. Diese Hunderasse gilt als sehr kinderlieb und ist ein toller und loyaler Begleiter in allen Lebenslagen. Mit liebevoller Konsequenz lassen sich Schäferhunde wunderbar erziehen. Mit einem Schäferhund bist Du natürlich gezwungen, täglich hinaus in die Natur zu gehen, denn Schäferhunde sind keine Stubenhocker und lieben es, auch bei Regen, Wind und Schnee durch das Gelände zu laufen.

Schäferhunde sind vielleicht keine Hunde für Anfänger, wenn Du jedoch Erfahrung mit der Haltung von Hunden hast, dann ist diese Rasse sicher optimal für Dich. Auch in Hundeheimen und Vermittlungen warten Schäferhunde, die sich über ein neues und verantwortungsbewusstes Zuhause freuen würden. Bedenke aber immer, mit einem Schäferhund hast Du eine Verantwortung von mindestens 9 bis 13 Jahre übernommen.


Die häufigsten Fragen zu Schäferhund Welpen:

Wie ist der Preis für einen Schäferhund Welpen?

Schäferhund Welpen kosten 800 - 1200€. (Stand: 08/2021)

Wie ist das Wesen eines Schäferhunds?

Die kleinen Welpen sind selbstsicher, belastbar, ausgeglichen und aufmerksam.

Wie groß ist ein Schäferhund?

Ausgewachsene Schäferhunde werden zwischen 55 - 65 cm groß.

Ist ein Schäferhund Welpe gut zu erziehen?

Ja, wenn du dir genug Zeit nimmst, stehen Notwendigkeiten wie Leinenführigkeit und Abrufen nichts mehr im Wege.

Wie ist das Gewicht eines Schäferhund?

34 - 45 kg können Schäferhunde im Erwachsenenalter auf die Waage bringen.

Braucht ein Schäferhund viel Auslauf?

Ja, nur Welpen und Junghunde sollen noch nicht zu stark belastet werden.