Junger Husky liegt im Garten

Husky Welpen


Als Haustier ist der Siberian Husky beliebt, aber sehr anspruchsvoll, da er sich bei Unterforderung schnell langweilt und ein Rudel mit starkem Rudelführer benötigt. Huskys sollten daher weder allein gehalten, noch lange allein gelassen werden – vor allem die Husky Welpen nicht. Sie brauchen eine Betätigung, die ihnen die Möglichkeit zu langen Läufen gibt, einfache Gassigehrunden oder Spaziergänge können sie nicht zufriedenstellen.

Da diese Hunde zwischen 10 und 14 Jahren alt wird, sollte vor dem Husky Welpen Kaufen unbedingt überlegt werden, ob die Ansprüche der schönen Hunde Genüge getan werden kann. Am besten informiert man sich vor dem Hundewelpen kaufen bei einem vertrauenswürdigen Husky-Züchter ausführlich über die Besonderheiten dieser Rasse und seiner Welpen.

Steckbrief: Husky

Ursprungsland: Russland (Sibirien)
FCI-Gruppe: 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp
Größe (Widerristhöhe): bis 60 cm (Rüde) / bis 56 cm (Hündin)
Gewicht: 22 – 28 kg (Rüde) / ca. 16 – 23 kg (Hündin)
Alter: ca. 8 - 13 Jahre
Verwendung: Begleithund, Schlittenhund
Für Wohnung geeignet: Nein
Fellpflege: Mittlerer Aufwand
Lässt sich einfach erziehen: Nein
Kommt gut mit anderen Hunden zurecht: Ja
Braucht viel körperliche Betätigung:
Ja, unbedingt
Als Wachhund geeignet: Nein

Husky Welpen kaufen – der Preis

Der Preis liegt im Schnitt bei einem seriösen Züchter bei ca. 1000 – 1800€. Hinzukommen Leine, Spielzeug, Impfungen usw., sodass insgesamt von ein paar hundert Euro mehr ausgegangen werden kann, um einen Husky Welpen kaufen zu können. Im Internet werden Husky Welpen oft sehr viel günstiger angeboten. Dort kann man günstig einen Hundewelpen kaufen: bereits für 250 – 450 €. Davon ist jedoch dringend abzuraten! Diese Hundewelpen werden unter grausamsten Bedingungen in den sogenannten Welpenfabriken (oft in Osteuropa) nur zum Hundewelpen Kaufen gezüchtet. Sie sind fast immer krank, oft sogar todkrank, nicht sozialisiert und durch ihre schrecklichen Erlebnisse traumatisiert. Die Husky Welpen werden viel zu früh von ihren Müttern getrennt, die einen Wurf an Husky Welpen nach dem anderen bekommen müssen.

Hundewelpen, deren Vermittlungsaussichten schlecht stehen, zum Beispiel, weil sie inzwischen zu alt geworden sind (die meisten Kunden wollen ganz kleine Hundewelpen kaufen), oder Muttertiere, die durch die vielen Hundewelpen-Würfe nicht mehr „zu gebrauchen“ sind, werden getötet. Diese Hundewelpen-Fabriken können sich nur halten, weil immer wieder Gutgläubige auf die vermeintlich günstigen Preise hereinfallen und die Hundewelpen kaufen. Das böse Erwachen kommt dann, wenn nach dem Husky Welpen Kauf der kleine Liebling hunderte oder tausende von Euros für die Tierarztrechnungen benötigt – und dann doch verstirbt. Daher: Husky Welpen kaufen, ja. Aber nur von seriösen Züchtern!

Ein seriöser Züchter:

  • lässt sich durch den Verband Deutscher Hundewesen (VDH) regelmäßig kontrollieren
  • hat in der Regel eine Webseite oder Infomaterial über bisherige Zuchten und Leistungen
  • gibt Welpen nur mit den nötigen Untersuchungen und Impfungen ab (die auch schriftlich nachgehalten sind)

Vorsicht ist geboten wenn der Anbieter nur mündlich die Herkunft des/der Welpen versichert.

Rechne außerdem mit Kosten für eine Welpen-Erstausstattung. Zu dieser Grundausstattung gehören:

  • Welpenfutter (am besten den Züchter fragen, welches Futter der Hund gewöhnt ist)
  • Snacks
  • Bett und Hundedecken
  • Leine und Halsband oder ein Geschirr
  • Futter- und Wassernapf
  • Spielzeug
  • eine Transportbox für den Tierarzt
  • Notfallapotheke
  • Bürste

Husky Welpen – Herkunft und Geschichte

Der Siberian Husky kommt aus Sibirien. Dort war er ein wichtiger Begleiter der Nomadenstämme. Besonders hervorzuheben sind dabei die Korjaken und Jukagiren, die vom Handel mit den Husky Welpen lebten. Er wurde nicht als Haustier, sondern als Nutztier gehalten und half beim Überleben, denn der Hundeschlitten war das einzige Transportmittel in dieser eisigen Wildnis. Da schon die Hundewelpen mit engem Familienanschluss lebte, mussten die Huskys freundlich sein. Sein Körperbau hat sich den Gegebenheiten seiner Heimat angepasst und er besitzt einen exzellenten Orientierungssinn. 1909 gewann ein Siberian Husky in Alaska den dritten Platz in einem Rennen. In den Folgejahren wurden immer mehr Siberian Huskys in den Rennen an den Start geschickt und sie konnten viele Preise abräumen und wurden sehr beliebt unter den Mushers, die seither gerne Husky Welpen kaufen.

Bei der Zucht von Husky Welpen spielte in Alaska vor allem der Rüde ‚Togo‘ eine tragende Rolle. Er ist der Stammvater vieler Hundewelpen und wurde zusammen mit ‚Balto‘ dafür berühmt, eine Epidemie in Nome verhindert zu haben. Die Diphtherie brach aus und es war nicht ausreichend Serum vorhanden. Schwere Stürme und extrem eisige Temperaturen verhinderten die Anlieferung per Schiff oder Flugzeug. In einer einmaligen Aktion wurde das Serum erst per Zug von Anchorage nach Nenana und von da aus weiter per Hundeschlitten nach Nome gebracht. Togos Gespann lief eine Strecke von 146 km, ehe sie das Serum weitergeben konnten. Baltos Gespann musste sich durch einen Schneesturm kämpfen und lief 85 km. Ihre Namen sind damit unsterblich geworden. Insgesamt nahmen 20 Mushers und ihre Gespanne an diesem Rennen der besonderen Art teil.

Wesen und Charakterzüge

Huskys sind sehr menschenfreundlich und der eigenen Familie gegenüber loyal. Er begrüßt Wildfremde, auch Einbrecher, neutral bis freundlich und ist als Wachhund ungeeignet. Die meisten Huskys lieben Kinder und gehen gelassen und freundlich mit ihnen um.

Auch fremden Hunden gegenüber ist er normalerweise aufgeschlossen und freundlich. Schnell werden Freundschaften geschlossen und Bande geknüpft, denn das Rudel ist dem Husky extrem wichtig. Langweilt er sich, weil er nicht genügend Sozialkontakte hat, kann schon einmal – besonders bei den Hundewelpen – die Wohnungseinrichtung darunter leiden.

Siberian Huskys bellen nicht, sondern heulen oder singen, um sich mit ihren Menschen oder Artgenossen zu verständigen. Das kann schonmal zu äußerst lustigen Situationen führen, wie man in unzähligen Videos auf Youtube sehen kann. Der Husky gehorcht problemlos verschiedenen Menschen. Dies war in seiner Geschichte wichtig, da die Gespanne nicht nur von einem Musher gefahren wurden.

Huskys sind intelligent, lenkbar und lernen sehr gern. Jedoch ist ihre Sturheit geradezu legendär und wenn sie keine vom Hundewelpen-Alter an konsequente Erziehung genossen haben, kann ihr ausgeprägtes Dominanzverhalten zu einem Problem werden. Können sie jedoch ausreichend laufen und werden sie positiv bestärkt und gefördert, ist der Husky ein toller Partner. Laufen ist bei dieser Hunderasse wörtlich gemeint: Ein Husky muss rennen können. Normale Spaziergänge befriedigen ihn nicht, zumal er dank seines starken Jagdtriebes ohnehin nicht von der Leine gelassen werden sollte.

Husky Welpen – die Erziehung

Die Erziehung ist bei dieser Hunderasse etwas schwieriger als bei anderen und sollte unbedingt schon beim Hundewelpen starten. Ein Husky tut nur das, worin er einen Sinn sieht. Daher wird er im Normalfall auch nicht dazu zu bringen sein, Stöckchen zu apportieren. Dies ist bei der Erziehung auf jeden Fall zu bedenken. Am besten fängt die Huskyerziehung so früh wie möglich an – bei den Husky Welpen sollten die Grundlagen gelegt werden. Der Jagdinstinkt ist bei diesen Hunden stark ausgeprägt und wenn sie einmal die Witterung von möglicher Beute aufgenommen haben, sind sie kaum noch zu bremsen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Hundewelpen keine Chance zum Jagen bekommen.

Husky Welpen benötigen oft lange, ehe sie einen Befehl verinnerlicht haben. Während des Übens muss unbedingt die Geduld bewahrt werden. Huskys können sehr gut die Stimmungen ihrer Halter von ihren Gesichtern ablesen und sehen, ob diese wütend oder gelassen sind. Es sollte niemals mit Zwang vorgegangen werden, sondern herausgefunden werden, wie der eigene Husky am besten motiviert werden kann.

Husky – Erscheinungsbild und Aussehen

husky mit blauen augen im schnee
Husky mit blauen Augen im Schnee.

Die Rüden werden bis zu 60 cm hoch und 28 kg schwer, die Hündinnen bis zu 56 cm hoch und 23 kg schwer. Der Körperbau ist eher rechteckig und auf die Zugarbeit ausgelegt.

Beim Husky Welpen Kaufen sind sie natürlich noch winzig und erst mit einem Jahr ungefähr ausgewachsen. Das Fell ist dicht und zweilagig mit wärmender Unterwolle und mittellangem, wasserabweisenden Deckhaar, farblich ist von reinem Weiß, Rot, Grau und Schwarz jede Schattierung möglich. Oft ist der Rücken kräftig gefärbt und die Farbe läuft zu den Seiten hin immer mehr aus, wobei Bauch und Brust meist reinweiß sind. Häufig ist auch eine dunkle Maske um die Augen herum.

Die Ohren sind mittelgroß, dreieckig und stehend. Sie sind stark behaart und dick. Die Nase ist leberfarben oder schwarz, manchmal auch gesprenkelt und ihre Farbe richtet sich nach der Fellfarbe. Die Augen sind braun oder blau, häufig auch mischfarbig oder ein Auge ist blau und das andere braun.

Die Pfoten des Huskys sind kleiner als bei vergleichbar großen anderen Hunderassen, dadurch reduziert sich der Wärmeverlust über die Ballen.

Husky – Auslauf und Pflege

Wie schon erwähnt benötigt der Husky sehr viel und vor allem schnellen Auslauf. Der Leistungswillen ist in seinen Genen verankert und wird dieser Hund dauerhaft unterfordert, fühlt er sich physisch und psychisch nicht wohl und neigt zu Zerstörungswut bis hin zu Depressionen. Können keine Schlittenfahrten geboten werden, sollten also andere Beschäftigungsmöglichkeiten gesucht werden. Zum Beispiel können ausgedehnte Fahrradtouren für eine körperliche Auslastung dienen. Daher ist der Husky kein Hund für Fitnessmuffel oder Couchpotatos! Hingegen ist er der ideale Begleiter für Marathonläufer.

Auch geistig will er gefordert werden. Neben der Erziehung und etwaigen Tricks, kann man den Hund mit Intelligenzspielzeugen, verstecktem Futter und vielem mehr auf Trab halten. Ist der Husky körperlich nicht ausgelastet, wird er sich beim Lernen und Suchen nicht lange konzentrieren können. Dann ist er fahrig und unruhig und braucht erst eine Runde schnellem Laufs.

Eines lieben aber die meisten Huskys: Mit den eigenen Artgenossen – am liebsten mit anderen Huskys – toben und balgen. Dabei können sie ganz spielerisch eine Menge Energie loswerden und sich gleichzeitig aufgehoben im Rudel fühlen. Wer einen Husky Welpen kaufen möchte, sollte überlegen, gleich zwei kaufen zu gehen.

Sein Fell ist robust – auch von den Husky Welpen bereits – und lediglich zu den zweimal jährlich stattfindenden Fellwechseln sollte es gründlich gebürstet werden, da sonst im gesamten Haus die Haare liegen.

Husky Welpen – typische Erkrankungen

Eine für diese Hunderasse typische Erkrankung ist die Zink-reaktive Dermatose, eine Hautkrankheit, die durch einen Zinkmangel verursacht wird und in der Ausprägung Syndrom I hauptsächlich Siberian Huskys, Alaskan Malamute. Es wird vermutet, dass der Zinkmangel bei diesen Hunderassen auf eine genetisch Ursache zurückzuführen ist, durch die eine verminderte Zinkaufnahme im Darm stattfindet. Die Krankheit kann zum Glück durch die lebenslange Gabe von geeigneten Zinkpräparaten (unbedingt beim Tierarzt holen!) unterdrückt werden. Nach dem Husky Welpen Kaufen sollte in den folgenden Jahren auf die Anzeichen einer Hautveränderung geachtet werden.

Fazit

Der Siberian Husky ist ein tolles Familienmitglied, intelligent, lernwillig und freundlich, braucht aber unbedingt ausreichend Auslastung, weil er sich sonst weder körperlich noch psychisch wohl fühlt. Für die Einzelhaltung ist er ungeeignet und lange allein bleiben mag er auch nicht. Dies sollte vor dem Husky Welpen Kaufen unbedingt bedacht werden, damit sich Hundewelpen und Halter miteinander wohlfühlen.


Die häufigsten Fragen zu Husky Welpen:

Wie ist der Preis für einen Husky Welpen?

Die Husky Welpen kosten 1000 - 1800€. (Stand: August/2021)

Wie ist das Wesen eines Huskys?

Husky Welpen sind menschenfreundlich, loyal, bellen nicht, sind intelligent und können sehr schnell laufen.

Wie groß ist ein Husky?

Ausgewachsene Huskys werden 56 - 60 cm groß.

Ist ein Husky Welpe gut zu erziehen?

Nein, die Erziehung der Husky Welpen gestaltet sich etwas tricky.

Wie ist das Gewicht eines Husky?

Je nach Geschlecht können Huskys zwischen 16 und 28 kg wiegen.

Braucht ein Husky viel Auslauf?

Ja, am besten schnellen Auslauf. Dazu eignen sich lange Fahrradtouren, Marathonläufe oder Schlittenfahrten.